Grüne Umweltideologen wollen Stromkunden weiter belasten

„Kein Atom- und Kohlestrom mehr!“,

so der Antragstitel, der in der kommenden Sitzung des Stadtwerkeausschusses am 28.11.2018 zur Beratung und Beschlussfassung von Bündnis90/Die Grünen eingebracht wurde. Die Norderstedter Grünen wollen den Energiemix der Stadtwerke dahingehend geändert haben, dass Kohle- noch Atomstrom künftig nicht mehr enthalten ist.

Die Begründung liefern sie gleich mit – die Berliner Koalition aus SPD und CDU habe die Ziele der CO2-Reduktion und des Kohleausstiegs auf die lange Bank geschoben. Der Beginn der Rodung des Hambacher Forstes könne zudem nur als Provokation von Vertretern eines überholten Wirtschaftszweiges verstanden werden.

AfD-Fraktionsvorsitzender Christian Waldheim sagt dazu: „Es ist schon bemerkenswert. Bei den Norderstedter Grünen scheint in Vergessenheit geraten, dass es der grüne Umweltminister Johannes Remmel war, der im Mai 2016 die damalige Leitentscheidung der rot-grünen Landesregierung gemeinsam mit der früheren Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) der Öffentlichkeit präsentierte. Die Grünen selbst also haben die Rechtsgrundlage für die Abholzung des Hambacher Forsts mitgeschaffen.“

Waldheim weiter: „Die durch das EEG subventionierten, erneuerbaren Energien haben im Energiemix der Stadtwerke bereits einen Anteil von knapp 53 % (bundesweit ca. 36 %), während Atom und Kohle nicht einmal 24 % ausmachen.“ „Viele Kunden haben in diesen Tagen die Briefe mit der Strompreiserhöhung ab 1.1.2019 erhalten. Es wäre daher interessant zu wissen, wie die Grünen den Norderstedtern Bürgern eine weitere Erhöhung des Strompreises, der sich aus einer solchen Änderung sicherlich ergäbe, erklären wollen.“, so Waldheim.

„Stromkunden schultern in 2019 die Belastungen durch das EEG bereits mit mehr als 33 Milliarden Euro. Wir werden daher einer vollkommen unnötigen, weiteren Belastung der Norderstedter Stromkunden nicht zustimmen. Jeder Kunde sollte zudem die Wahlfreiheit haben, sich seinen Energiemix selbst aussuchen zu dürfen. Die Stadtwerke bieten dafür die entsprechenden Tarife an.“

Eine Zwangsbeglückung, wie es die Grünen nun vorsehen, wird es mit der AfD nicht geben.“

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